Yoga zum GlücklichSEIN – Übungen für den Tag

Manchmal ist der Akku einfach leer. Man fühlt sich müde und kraftlos – ist auf der Suche nach einem ruhigen Ort, an dem man sich wieder aufladen kann und die Seele Frieden findet.

Der Alltag ist voll mit Terminen, Aufgaben und Herausforderungen, die zu bewältigen sind. Ständig haben wir das Gefühl, up-to-date sein zu müssen, schneller, besser und effizienter zu arbeiten. Diese Schnelllebigkeit und der Leistungsdruck sorgen für ungewollte Enge in der Brust, Druck auf den Schultern, Last im Rücken und Schmerzen im Körper. Der sogenannte Burnout-Effekt schleicht sich mehr und mehr ein – Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und gesundheitliche Probleme nehmen zu.

Der Wunsch nach einer Auszeit zum Luftholen, Entspannen und Energietanken wächst. Einfach wieder Ankommen im eigenen Körper, den Boden unter den Füßen zu spüren und das Gefühl zu haben, Bäume ausreißen zu können (im umgangssprachlichen Sinne natürlich). Wenn Du das Bedürfnis nach Ruhe und Gelassenheit verspürst, dann wird es Zeit, Dich näher mit Yoga und Entspannung auseinanderzusetzen. Lies weiter.

Yoga für den inneren Frieden

Zufriedenheit ist wohl das größte Glück, welches wir im Leben erreichen können. Doch ständig plagen Gedanken, immer noch besser, stärker oder schöner sein zu müssen. Letztendlich ist es wohl nur ein Gedanke, der Dich daran hindert, das das Glück bereits im Moment selbst liegt – Gedanken loslassen, tief ein und ausatmen und entspannt ankommen im Augenblick.

Doch viel zu schnell kreuzen sich Gedanken und Glaubenssätze dazwischen, die es schwer machen, sich einfach mal fallen zu lassen und den Stress beiseite zu schieben.

Yoga takes us to the present Moment
– The only Place where Life exists.

Aus meinen Yogastunden nehme ich diese Aspekte immer wieder wahr. Die Kursstunden helfen den Teilnehmern, sich diesen Gedanken-Frei-Raum zu nehmen und vom Alltagsstress loszulassen. Es ist wie eine Erleichterung, die Mundwinkel zu den Ohren zu ziehen, Beine und Arme hüpfen ausschlockern zu lassen und gemeinsam zu lachen. Ist es doch dieser Moment, der uns alles vergessen lässt und glücklich macht?!

Der Wunsch, einfach Mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, vom Stress, der Schnelllebigkeit, dem Leistungsdruck und den Hürden des Alltagswahn, ist ganz natürlich. Die Seele braucht Ruhe und Zeit, um wieder Kraft zu tanken. In meinen Yogastunden liegt es mir am Herzen, den Boden wieder unter den Füßen zu spüren und sich selbst bewusster wahrzunehmen.

Warum ist Yoga so gut?

  • Weniger Stress bzw. bessere Stressbewältigung durch Konzentrations-, Meditations-, und Entspannungstechniken
  • ICH-Stärkung durch Förderung des Selbstbewusstseins
  • Lösung von Ängsten, Panikattacken sowie innerer Unruhe und Nervosität
  • Prävention und Steigerung der Vitalität
  • Linderung von körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel Bluthochdruck, Asthma und Verdauungsproblemen
  • Schaffung eines verbesserten Körperbewusstseins und mehr Achtsamkeit sich selbst gegenüber
  • Entschlackung des Körpers durch Anregung des Stoffwechsels
  • Verbesserte Beweglichkeit und Flexibilität durch Dehnung der Muskulatur und der Faszien
  • Linderung von (chronischen) Kopf-, Nacken- und Rückschmerzen
  • Bessere Balance, Stärkung der kognitiven Fähigkeit und Gedächtnisleistung
  • Gesundes Gewicht durch bewusste Ernährung und Körperübungen

Daher ist es auch ersichtlich, dass Yoga gerade in der heutigen Zeit voll im Trend liegt. Es gibt uns einen Anker im Alltag, den wir jederzeit, überall nutzen dürfen und können. Ob wir uns auf einen Punkt konzentrieren oder in Asanas (Körperstellungen) etwas für uns selbst, unserer Gesundheit, tun. Es macht etwas mit uns. Yoga verändert positiv den Geist und die Gedanken und harmonisiert den Körper.

 Zeit für Körper und Seele
– Asanas für den Tag

Du möchtest einfach mal dem Alltag entfliehen, Dir Zeit für Körper, Geist und Seele gönnen und in Ruhe neue Energie tanken? Eine kleine Auszeit mit Yoga & Entspannung wartet auf Dich!

Pranayama – Die Energie der Atmung

women-1179435_1920

Atmung ist Leben. Ohne Atmung kein Leben. Dies erinnert mich immer, wie wichtig doch eine bewusste Atmung ist und wie viel Kraft und Energie sie mir schenkt. Konzentrieren wir uns auf die Atmung, lösen sich gleichzeitig Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und auch deine Gesichtszüge werden weicher, wenn du die Gelassenheit in deinen Körper einlädst.

Einfache Atemübung

Setze dich aufrecht gerade auf einen Stuhl oder mit einem Kissen auf Deine Yogamatte.
Konzentriere Dich auf Deine Atmung. Nehme wahr, wie der Atem über Deine Nase, Luftröhre, bis tief in die Lunge strömt und Bauch und Brust sich heben. Verweile 2 bis 4 Sekunden im angehaltenen Atem, um die Reaktionen der Bauchinnenorgane, der Bauchmuskulatur sowie Deinen Herzschlag wahrzunehmen. Atme dann langsam und gleichmäßig aus.
Atme auf diese Weise 3 bis 5 Mal oder mehr tief ein und aus.

Der Krieger – Fokus und Konzentration

Krieger I – Virabhadrasana I

Mache aus dem Stand mit links einen großen Schritt nach hinten und beuge das rechte Knie, welches nun vorne ist. Achte auf einen rechten Winkeln im rechten Knie, um unnötigen Druck auf Dein Knie zu vermeiden. Dein rechter Fuß zeigt gerade nach vorne, der linke Fuß ist parallel zum Mattierende oder leicht auswärts gedreht.
Richte Dein Becken nach vorne zum rechten Bein aus.
Strecke Deine Wirbelsäule, Dein Scheitel zieht nach oben. Hebe Deine Arme neben Deinen Kopf nach oben. Lasse dabei Deine Schultern tief.

Halte die Position für 5 bis 8 ruhige und tiefe Atemzüge (s. oben erste Übung). Zum Auflösen der Position Strecke das vordere Bein und schließe die Füße. Wechsle dann die Seite.

Krieger II – Virabhadrasana II

Drehe Dich aus Krieger I zur offenen Seite, also weg vom vorderen Bein. Stelle den hinteren Fuß parallel zum Mattenende.
Nimm Deine Arme in Schulterhöhe – einen nach vorne, den anderen nach hinten und schaue zu den Fingerspitzen zur vorderen Hand. Lasse die Atmung tief fließen und ziehe Dich gedanklich an der vorderen Hand mit der Einatmung noch länger, mit der Ausatmung lasse den hinteren Arm weiter nach hinten sich ausdehnen. Halte die Wirbelsäule lang und die Schultern gesenkt.

Zum Lösen strecke das vordere Bein wieder und wechsle die Seite.

Krieger III – Virabhadrasana III

Aus dem Krieger I kannst Du in die Gleichgewichtshaltung des Krieger III kommen. Hierzu neige den Oberkörper nach vorne und ziehe das hintere Bein ein Stück nach. Strecke das vordere Bein durch, verlagere das Gewicht durch einen festen Stand und hebe gleichzeitig das hintere Bein an, sodass Du in eine waagrechte Haltung kommst. Die Arme kannst Du entweder lang nach vorne oder seitlich neben Deinen Körper nehmen.

Zum Lösen bringst Du das gehobene Bein zurück auf die Matte, richtest den Oberkörper auf und wechselst die Seite.

Wirkungen des Kriegers:

  • Dehnung der Bauchorgane und Schultern
  • Kräftigung der Rücken- und Beinmuskulatur
  • Verbesserung eines freien Atemflusses

Wie Du siehst, ist Yoga eine wunderbarer Weg, um Dein Leben gesund und positiv zu gestalten. Persönlich bietet mir Yoga immer Weite und Freiheit, meine innere Stimme wiederzufinden und achtsamer mir selbst gegenüber zu werden. Zudem erkenne ich neue Blickwinkel, Perspektiven und schaffe Klarheit.

Yoga – Mehr Raum zum SEIN

Yoga erinnert uns an die wesentlichen Dinge des Lebens und unterstützt uns bei der Suche nach den Antworten „Wer bin ich?“ und „Was ist mein Weg?“. Letztendlich ist es die Sehnsucht nach Zu-FRIEDEN-Sein, welches uns Glück, Gesundheit und Wohlbefinden schenkt.

Falls Du Yoga noch nicht erlebt hast, wird es Zeit zum Ausprobieren. Ob im Kurs, in einem Workshop oder mit Familie und Freunden Daheim – Nimm Dir Deinen Raum zu Sein mit Yoga und Entspannung.

…weil Du es wert bist!

Bis bald,
Deine Karin