Wenn dein Kopf platzt – Alternative Mittel bei Kopfschmerzen Teil 1

Hämmernde oder stark klopfende Kopfschmerzen? Dein Kopf “platzt”? Du hast wieder Migräne?

Kein Problem. Auch dafür findet sich die passende Lösung. Die Welt ist voller Lösungen, so auch für dich mit den passenden Mitteln und Helferlein, die dir die Natur bietet und die du dir selbst geben kannst.

Kopfschmerzen als “Volkskrankheit”

Fast jeder heutzutage hat es oder kennt sie zu genüge – Kopfschmerzen. Der Alltagswahnsinn holt nicht nur Frauen ein, sondern lässt vor Männern und sogar Kindern nicht mehr halt. Stress hier, Hektik da und die hohe Leistungsbereitschaft, für jedes bisschen rennen, sputen und hetzen zu müssen, verstärkt die Problematik zusätzlich noch.

Doch was tun, wenn der Kopf mal wieder platzt oder der Nacken so sehr verspannt ist, dass dies sich bis in die Augen zieht und Druck auslöst? Mittel und Wege gibt es viele. Hierbei behalte jedoch immer im Auge: DU bist die Ursache Nr. 1. Daher solltest du deine Lebensweise überdenken und wenn nötig etwas ändern.

 

Alternative Medizin – Homöopathie und Schüßler Salzen

Wenn du alternative Mittel bei Kopfschmerzen und Migräne suchst oder bevorzugst, bist du mit diesem Artikel goldrichtig. Die alternative Medizin bietet uns sehr viele Mittel auf bestimmte Kopfschmerzarten an. Da ich selbst beste Erfahrungen mit der Homöopathie und mit den Schüßler Salzen gemacht habe, möchte ich dir die besten Tipps geben, um nervige Kopfschmerzen einzudämmen und zu überwinden.

Im ersten Teil gebe ich dir 7 klassische homöopathische Mittel an die Hand, die bei bestimmten Kopfschmerzen angewendet werden.

 

7 klassische Mittel bei Kopfschmerzen und Migräne

1. Das Frauenmittel oder wenn der Kopf Ping-Pong spielt

Belladonna (Atropa belladonna) D12 wird auch als Akutmittel für Frauen ( bella donna = schöne Frau) bezeichnet. Die Kopfschmerzen kommen plötzlich, klopfen, pulsieren und pochen. Die Pupillen sind vergrößert und das Gesicht ist heiß und hochrot, während Hände und Füße kalt sind. Verschlimmern sich bei Bewegungen oder Geräusche die Beschwerden, dann ist dieses Mittel passend. Ein typischer Satz hierbei ist: “Lass mich in Ruhe.”

Dosierung:
Zu Beginn 4-bis 5-mal alle halbe Stunde 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen. Bei Besserung der Schmerzen 2-mal täglich 5 Globuli nehmen.

2. Für sensible Menschen und bei Spannungskopfschmerzen

Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin) D12 ist das Mittel bei nervösen, sehr sensiblen Menschen und wird bei Spannungskopfschmerzen angewendet. Die Kopfschmerzen beginnen ebenfalls plötzlich, meist erst im Nacken und setzen sich über den Augen fest. Du fühlst dich benommen und schlapp, ähnlich wie bei einer Grippe. Wenn Sehstörungen und Schwindelgefühl hinzukommen, ist es das passende Mittel.

Dosierung:
Frühzeitig halbstündlich 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen.

3. Die typische Wochenendmigräne

Iris versicolor (Schwertlilie) D6 ist angezeigt, wenn Sehstörungen, heftige Beschwerden der Verdauungsorgane, starkes Sodbrennen, Erbrechen, Durchfälle vorliegen. Treten die Beschwerden erst dann auf, wenn du dich entspannst (“Wochenendmigräne”) oder wenn du besonders nervliche Überanstrengungen hinter dir hast, ist dies das richtige Mittel. Die Kopfschmerzen beginnen hinter der Stirn und den Schläfen.

Dosierung:
Stündlich 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen. Bei Besserung nur noch 1-bis 2-mal täglich, längstens über einen Zeitraum von drei Wochen.

4. Der Kopf “platzt”

Sanguinaria canadensis (Kanadische Blutwurzel) D6 ist Mittel der Wahl, wenn sich Kopfschmerzen im Laufe des Tages verschlimmern und abends nachlassen. Sie treten vor allem als Folge nervlicher und seelischer Überanstrengung auf. Du hast das Gefühl, “der Kopf platzt”. Verschlimmerung durch Bewegung und Berührung. Verbesserung tritt bei Schlaf, Dunkelheit und Ruhe auf. Häufig sind die Beschwerden rechtsseitig lokalisiert (Bezug zur Leber).

Dosierung:
Zu Beginn des Migräneanfalls nehme halbstündlich 5 Globuli ein und lasse sie unter der Zunge zergehen.

Tipp für Frauen…

Günstig beeinflusst Sanguinaria auch Menstruationsmigräne und gefäßbedingte Wechseljahresbeschwerden wie zum Beispiel Hitzewallungen mit Blutandrang zum Kopf.

5. Halbseitige, neuralgische Kopfschmerzen

Spigelia anthelmia (Wurmkraut) D6 ist in der Homöopathie ein wichtiges Schmerzmittel: neuralgische Schmerzen, vor allem auch im Gesichtsbereich wie Trigeminusneuralgie, Kopfschmerzen und Migräne, meist links am Hinterkopf beginnen und sich über dem linken Auge festsetzen. Stechende oder krampfartige Schmerzen verschlimmern sich tagsüber deutlich. Geringste Bewegungen und Erschütterungen oder bei großer Lärmempfindlichkeit verstärken die Schmerzen.

Dosierung:
Zu Beginn werden 4-bis 5-mal alle halbe Stunde 5 Globuli eingenommen unter der Zunge zergehen lassen. Bei Besserung der Beschwerden 2-mal täglich 5 Globulis.

6. Der Katerkopfschmerz 

Nux vomica (Brechwurzel) D12 ist das richtige Mittel bei einem “Katerkopfschmerz“. Überall dann, wenn zu viel Alkohol im Spiel war, du zu üppig gegessen und dazu noch geraucht hast, unter Schlafmangel stehst und dein Magen rebelliert, liegst du mit diesem Mittel richtig. Nux vomica ist besonders für reizbar- nervöse und cholerisch veranlagte Menschen, die zur Pedanterie neigen und sich vom modernen Berufs- und Geschäftsleben hetzen lassen.

Dosierung:
Stündlich 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen und bei Besserung absetzen.

7. Das Mittel für den Mann

Glonoinum D12 (Nitroglycerin) hilft gegen eine Vielzahl von Beschwerden, die plötzlich auftreten und mit einem Blutandrang im Kopf verbunden sind. Einsatz findet es häufig bei Männern gegen die akuten Symptome bei Migräne, die mit Bluthochdruck, Hitzewallungen und Schwindel einhergehen. Auslöser sind Emotionen wie Ärger oder Leistungsdruck. Wenn die Schmerzen vorwiegend von 6 Uhr morgens bis mittags auftreten und hochprozentiger Alkohol sie lindert, dann ist es auf jeden Fall das richtige Mittel.

Dosierung:
10-mal 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen.

Je früher du mit der Anwendung beginnst, desto erfolgreicher ist die Homöopathie.

Komplexmittel der Wahl

Als homöopathische Komplexmittel gibt es zum Beispiel Migräne-Hevert-Tropfen N® und Rephalgin®. Letzteres ist aus einer Kombination aus Gelsemium, Spigelia, Sanguinaria und Iris versicolor. Für Kinder hat sich Kephalodoron 0,1% bewährt, wenn diese unter Schulkopfschmerzen leiden.

Ebenfalls kannst du eine Kombination aus einer zeitversetzten Einnahme zwischen chemisch-synthetisch und dem homöopathischen Mittel wählen, wenn dir das ein oder andere Mittel nicht ausreicht. So kannst du eine synergistische Wirkung erzielen. Falls du schon länger Probleme mit Kopfschmerzen hast, lass dich von einem homöopathischen Arzt beraten.

Das richtige Mittel finden – Was nehme ich nun?

“Probieren geht über Studieren” – Auch ich habe sehr lange gebraucht, um die passenden Mittel für meinen Körper zu finden. Wenn du gute Erfolge mit der Homöopathie erfahren hast, wähle dein zu dir passendes Mittel entsprechend der Kopfschmerzart aus.

Charakterisiere dabei die Kopfschmerzen. Wie fühlen sie sich an? Dumpf, drückend, hämmernd, pochend, stechend, brennend oder wandern sie? Diese Charakterisierung ist ganz wichtig zur Entscheidung für das Mittel deiner Wahl. Wenn du dir unsicher bist, frage am besten einen Fachapotheker, Heilpraktiker oder einen homöopathischen Arzt. Im nächsten Teil wirst du passende Schüßkler Salze kennen lernen und Tipps, um Kopfschmerzen vorab zu vermeiden.

Für Gesundheit und mehr Lebensqualität.

Alles Liebe,

Deine Karin

 

 

P.s.: Welche Erfahrungen hast du mit homöopathischen Mitteln bei Kopfschmerzen gemacht. Was hilft dir besonders? Lass uns teilhaben an deinen Erfahrungen mit einem Kommentar.

 

17 Kommentare

  • Huberta sagt:

    Leider sind Globuli bei Migräne völlig wirkungslos. Sollten Betroffene hier mitlesen, empfehle ich als erste Informationsquelle die Website der Schmerzklinik in Kiel sowie das Buch des Klinikleiters, Prof. Göbel.

    http://www.schmerzklinik.de

    http://www.amazon.de/Erfolgreich-gegen-Kopfschmerzen-Migräne-Selbsthilfe/dp/3642255205/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1391456810&sr=1-2&keywords=Göbel

    Liebe Karin, bitte informiere dich, was nachweislich nicht hilft und was hilft.

    Viele Grüße
    Huberta

    • karingreitemann sagt:

      Hallo liebe Huberta, dieser Artikel steht im Sinne meines Blogprojektes, wo ich über alternative Heilmethoden schreibe und meine persönlichen Erfahrungen und die Erfahrungen meiner Patienten miteinfließen lasse. Ich habe positive Erfahrungen mit der Homöopathie auch bei Migräne und Kopfschmerzen erzielt u.a. mit Gelsemium und Nux vomica. Sicherlich ist diese neurologische Erkrankung weitaus komplexer, als es bisher die Forschung erfasst hat. Er soll in den einzelnen Teilen meinen Lesern und auch dir die Möglichkeiten bieten, was es neben der Schulmedizin noch gibt und der Betroffene in Absprache mit seinem behandelnen Arzt in die Therapie miteinfließen lassen kann. Alternative Heilmethoden wirken dabei unterstützend. Aufgrund der Komplexizität kann ich nicht alle Methoden in einen Artikel pressen, daher folgen weiter Methoden, Tipps und Impulse in den nächsten Teilen.

      Viele Grüße,
      Karin

  • Bettina sagt:

    Migräne ist eine neurologische Krankheit, der leider mit Natur und Homöopathie nicht beizukommen ist. Ich finde sowohl Ihre Beschreibung der verschiedenen Kopfschmerzarten, als auch Ihre Behandlungsempfehlung befremdlich. Jeder wirklich Betroffene wird sich nicht ernst genommen fühlen.

    Bevor Sie solche Empfehlungen abgeben, sollten Sie sich vorher von ärztlicher Seite her seriös beraten lassen.

    • karingreitemann sagt:

      Hallo liebe Bettina, ich denke, dass sich jeder wirklich Betroffene in die ein oder andere Situation wie der Kopf “platzt”, die typische “Wochenendmigräne” nach einer stressigen Woche, “Katerkopfschmerz” nach einer Feierei oder in halbseitige, neuralgische Schmerzen hineinversetzen. Auch die Sensibelchen fühlen sich bestimmt angesprochen, denn sie verspannen sich gerne, was zu Spannungskopfschmerzen führt. Da Belladonna ein spezielles Frauenmittel ist, wollte ich die Männer nicht vernachlässigen und habe ihnen auch ein Mittel der Wahl genannt.

      Sie sollen bedenken, dass dieser Artikel nicht für ein Ärzteblatt geschrieben ist, wo mit Fachausdrücken selbst der Apotheker oder Arzt nichts mehr anfangen kannst. Ich möchte hier nicht die Komplexizität der Schmerzkaskade erklären oder den Wirkmechanismus von Triptanen als selektive Serotonin-Agonisten, die an 1B/1D-Rezeptoren binden und so die Meningealgefäße verengen, aufzeigen. Es ist ein Artikel für den “Normalleser” zum Verstehen, zum Hineinfühlen und zum Aufzeigen der Möglichkeiten, welche sich ihm außerhalb der Schulmedizin bieten. Wenn man den Artikel schlichtweg überfliegt, dann ist ein Verständnis um die Begrifflichkeiten sicherlich nicht so gegeben, als wenn man in die Tiefe vorgeht und mit Empathie hineinfühlt. Ich habe hier nur eine Auswahl von Mitteln dargestellt, die ihre wichtigsten Anwendungsmerkmale beschreiben und zu den genannten Symptomen passen.

      Da ich mich selbst in einer einjährigen Schmerztherapie befunden habe, weiß ich sehr wohl den Rat von Ärzten zu schätzen. Doch ich habe in dieser Zeit auch erfahren, dass es auchmal gut ist, auf sein Herz zu hören, vor allem dann, wenn die Organe Schäden davon tragen. Ich kann aus eigener Erfahrung daher behaupten, dass eine Kombination aus Schulmedizin und alternativer Heilmethoden nicht abwägig ist und sogar die Effektivität steigert. Mittlerweile arbeite ich mit Erfolg nur noch mit alternativen Heilmethoden bzw. mit feinstofflichen Energien. Genau diese Erfahrungen gebe ich auf meinem Blog weiter und genau für diese Menschen, die Alternativen suchen, soll dieser Blog Impulse bieten.
      Liebe Grüße, Karin

    • Kirstin sagt:

      Hallo, ich bin Ärztin und leide selbst unter Migräne. Zunächst mal ist die Aussage Naturheilmittel helfen nicht als Pauschalaussage Quatsch. Aspirin kommt in Weidenrinde vor und hilft manchen sehr gut bei Migräne. Auch wenn es heute synthetisch hergestellt wird. Dann muss ich sagen, dass mir Akupunktur und homöopathische Mittel unterstützend teilweise gut helfen. Manchmal hilft dann nur noch ein Triptan parenteral, aber was spricht dagegen diese Fälle auf ein Minimum zu beschränken ? Schließlich haben viele der Migränemittel auch potentiell starke Nebenwirkungen. Ich finde die Alternativen Ansätze auch deshalb wichtig, weil sie größeren Wert auf die Begleitumstände legen, denn Migräne und Kopfschmerzen sind oft zumindest teilweise hausgemacht. Finde den Blog gut, danke dafür.

  • Dani S. sagt:

    Liebe Karin,
    ich danke sehr für Deinen Beitrag und teile Deine Meinung, diesen Beitrag rein als Denkanstoß und kleine Hilfe zu sehen. Ich habe mit all den genannten homöopathischen Mitteln sehr gute Erfahrungen an mir selbst gemacht. Ich respektiere diese Form der Heilung wie auch die schulische Medizin.
    Ich freue mich immer, etwas darüber zu lesen und zu erfahren.
    Liebe Grüße, Dani

    • karingreitemann sagt:

      Liebe Dani, ich danke dir für deinen schönen Kommentar. Das hast sehr schön formuliert: Ein Denkanstoß oder wie ich es oft als Impuls sehe. Es gibt so viele Möglichkeiten, auf die jeder anders reagiert. Warum dann dann das eine ausschließen, wenn es jemand anderen vielleicht doch unterstützt? Es ist Zeit, seinen Horizont zu öffnen und seinen Blickwinkel zu erweitern.
      Ich freue mich, dass ich dir mit diesem Artikel eine Freude machen darf.
      Liebe Grüße, Karin

  • Rabea sagt:

    Richtig tolle Alternativen. Migräne ist zwar etwas Neurologisches und nicht mit Heilmitteln zu behandeln(können es jedoch erträglicher machen), aber bei Migräne muss man erst alles andere mögliche ausschließen(und das ist jede Menge, darum ist Migräne auch ein solch ausgebreiteter Begriff-Augenarzt, Neurologe und Orthopäde müssen erst alles ausschließen). Ich werde mal zwei Globuli ausprobieren, da ich teilweise richtig starke Spannungskopfschmerzen und Sehstörungen habe.
    Vielen Dank für die Tipps.

    xoxo Rabea

    • karingreitemann sagt:

      Danke liebe, Rabea. Ich schreibe gerade den zweiten Teil dieser Serie. Da wirst du noch weitere Tipps finden.
      Um eine Migräne wirklich festzustellen, muss man einiges an Zeit investieren. Das kenne ich von mir nur zu gut… Manchmal kann eine banale Sehstörung die Ursache sein, der pH-Wert des Körpers ist nicht in Ordnung aufgrund einer Übersäuerung, eine Kopfverletzung kann die Ursache sein oder einfach die Psyche wegen zu viel Stress. Hier ist es immer ganz wichtig, auch mal in sich zu gehen und selbst die Ursache zu erfragen. Eine Änderung der Lebensweise bewirkt oft auch einiges.
      Wenn du gern mit alternativen Heilmethoden arbeitest, vielleicht kann dir Ingwer auch helfen. Im Akutfall nimmt man ein geschältes Stück, auch wenn das jetzt kräftig und gewöhnungsbedürftig schmeckt, und kaut auf dem Wurzelstock rum. Die enthaltene Salicylsäure wird schnell über die Mundschleimhaut resorbiert und wirkt wie ASS, nur rein pflanzlich. Trinke viel, wärme deinen Nacken und leg dich hin. Wie sagt man so schön: Schlaf ist die beste Medizin. Ich wünsche dir eine gute Besserung. Liebe Grüße, Karin

      • Dagmar Wilting sagt:

        Hallo,
        habe mit großem Interesse ihre Einträge gelesen. Ich leide auch seit vielen Jahren unter Migräne und teilweise Spannungskopfschmerz. Nun wurde bei mir festgestellt das mein PH Wert nicht okay ist bin fast druchgängig übersäuert, habe zum Teil darauf hin meine Ernährung umgestellt, trotzdem reguliert sich mein PH Haushalt nicht, wissen sie Rat wie ich meine PH Haushalt in den Griff bekomme?, denn das steht ja auch im Zusammenhang mit der Migräne. Mit freundlichen Grüßen Wilting

  • Jasmin sagt:

    Komisch, dass die Leute immer so viel wissen. Homöopathie hilft nicht und nur die schulmedizin darf, ja muss ran – gehts noch? Bin ich noch im kleinkindalter? Ich glaub, ich kenn meinen Körper und mein Gefühl besser als der Arzt, der mich allenfalls 10 Minuten sieht. Ich hab mit Homöopathie jedenfalls gute Erfahrungen gemacht. Auch ich musste ordentlich rumprobieren, ne Zeit lang half z.b. Ferrum phosphoricum. Kürzlich habe ich Digitalis d6 entdeckt und das hilft verblüffend gut. Aber ich mach auch gerade eine Kur mit Vitalpilzen (cordyceps, reishi, hericium, maitake), die tun mir ebenfalls gut. Bei der Schulmedizin bin ich jedenfalls über Schmerzmittel nicht hinausgekommen, weiß nicht, ob das Heilung sein ist?! Soll ich vielleicht noch Betablocker nehmen?! Ich weiß nur, dass Gesundheit eine persönliche Angelegenheit ist, und es bringt Spaß, seinen Körper kennenzulernen und nach links und rechts zu schauen. :-) alles Gute und gute Besserung! Ach ja, und tolle Mittel da oben! :-)

  • Andrea sagt:

    Hallo alle zusammen,ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen. Jahrelang habe ich unter Migräne mit Beeinträchtigung der Aura gelitten. Die Schulmedizin hat mir nur Medikamente vorgegeben, welche im dauergebraucht erhebliche Nebenwirkungen haben. Dies wollte ich mir und meinen Körber nicht antun und habe mich mit alternativen auseinandergesetzt. So bin ich auf Iris D6 und das Schüsslersalz Magnesium phosphoricum D6 gekommen und bin super begeistert davon. Seit Monaten keine Migräne mehr. Für mich ist klar das mir diese Mittel geholfen haben und zwar auf ganz sanfte Weise. Ich bin davon überzeugt, dass es hilft und schaue immer bei Beschwerden welche Mittel es gibt.

  • Birgit sagt:

    Liebe Karin,

    ich bin froh, dass hier jeder das machen kann, was seiner Meinung nach das Beste ist und wir haben das Glück, unter vielen Möglichkeiten wählen zu dürfen. Ich respektiere es, wenn Menschen ausschließlich schulmedizinisch behandelt werden möchten und alternative Heilmethoden – speziell hier auch die Homöopathie – als wenig hilfreich ansehen.

    Ich freue mich jedoch, dass Du dir die Mühe gemacht hast, ein paar Alternativen aufzuzeigen – und genau das ist es: eine Alternative, die ausprobiert werden darf und mit Glück hilfreich ist.

    Für Menschen mit sehr großen gesundheitlichen Problemen ist es bei allem Leidensdruck sicher nicht empfehlenswert, ihre Heilung ausschließlich über das Internet zu suchen. Einem Menschen, dem eventuell bislang schulmedizinisch nicht geholfen werden konnte, mag es jedoch den Anstoß geben, sich einer Homöopathin bzw. einem Homöopathen anzuvertrauen. Der Weg zum richtigen Mittel ist dabei so individuell, dass der persönlichen Kontakt unumgänglich ist.

    Für mich persönlich ist eine Kombination von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden der Königsweg. Und vor allem: richtig ist, was hilft.

    Ich habe meine Migräne im Übrigen gerade heute wieder mit einer Kombination aus Nux vomica C30 (Einzelgabe 1 Kügelchen) und Ferrum phosphoricum (Schüßlersalze Nr. 3) in den Griff bekommen. Viel trinken, Ruhe und Schlaf waren wie bei fast allen anderen Migränegeplagten ebenfalls hilfreich ;).

    Viele Grüße,
    Birgit

    • Liebe Birgit,

      ganz lieben Dank für deine Nachricht. Ja, es ist ganz wichtig, dass jeder sein Mittel der Wahl für die jeweilige Situation findet. Die Schulmedizin hat genauso eine Berechtigung wie die Alternativmedizin. Als PTA kenne ich beide Seiten und es gibt auch bei mir Momente, wo die Alternativ-/Energiemedizin nicht weiterkommt und in diesem Fall darf es dann auch gerne etwas schulmedizinisches sein. Jeder sollte da jedoch bei sich im Reinen sein und selbst ausmachen, in wie weit es stimmig ist.

      Nach meinem Arbeitsunfall (Kopf/HWS) hat mir Akupunktur sehr gut getan. Einen klaren Geist und Gelassenheit wirken auch oft wahre Wunder. Mittlerweile konnte ich Yoga, sogar Wärme und Quantenheilung für mich entdecken sowie Gelsemium, wenn das Wetter umschlägt. :-)

      Viele Grüe,
      Karin

  • Prof. Dr. Josef Kwiatkowski sagt:

    Ich bin jetzt 67 Jahre, meine Frau 53 und wir sind seit 35 Jahren verheiratet. Im Alter von ca. 25 Jahren war meine Frau “sterbenskrank”; sie lebte nur von einem Schwächeanfall zum nächsten! Sämtliche Therapien, schulmedizinische, naturheilkundliche und homöopathische konnten nicht helfen! Letztlich hat ein Klassischer Homöopath mit nur einer einmaligen Mittelgabe geholfen. Ein Placebo-Effekt konnte mit Sicherheit ausgeschlossen werden! Jetzt über ein Vierteljahrhundert beginne ich so langsam, die klassische Homöopathie zu verstehen! Wissenschaftlich zu verstehen! Über Einstein und Max Planck kann man sehr schön den Dualismus Welle und Korpuskel verstehen und damit auch die Wirkung von Globulis, die nachweisbar keinen Wirkstoff mehr in sich tragen! Wen es interessiert sollte sich vielleicht mal mit Quantenheilung beschäftigen, das funktioniert auch und zwar nach dem gleichen Prinzip! Kein Humbug, kein Globuli, sondern nur Physik und Informationswissenschaften! Das ist schon alles!

    • Hallo, ich arbeite selbst mit Hilfe der Quantenheilung, aber auch weiteren energetischen Methoden. Hierfür gehört viel Feinstofflichkeit zu. Ich bin von diesen Methoden, noch viel mehr von der Einfachhheit des Seins selbst überzeugt. Doch haben Alternativ- und Schilmedizin ebenfalls ihre Daseinsberechtigung für grobstofflichen Ebenen. :-)

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