Inspirationen und Impulse für das Leben – Teil 5: Judith Riemer über vegane Fitness

Vegane Ernährung und Sport? Ernährungsumstellung – doch wie? Ausgewogen und bewusst ernähren?

In der heutigen Zeit, wo alles nur noch “Schnell, schnell” gehen muss, lassen wir sehr oft auch unsere Ernährung schleifen. Wir nehmen Pillen, Nahrungsergänzungsmittel oder greifen zu Spritzen, um unseren Körper auf einem einigermaßen hohen Niveau zu halten. Doch was wir meist dadurch vergessen, ist unsere wahre Natur.

Wer sind wir wirklich?

Was können wir selbst durch eine ausgewogene, bewusste Ernährung, regelmäßigen Sport und ausreichend Erholungsphasen erreichen?

Wie kann ich meinem Körper etwas Gutes gönnen?

Jeder von uns hat großes Potenzial, sich selbst zu verwirklichen, wenn er die Chance nutzt, die Verantwortung über sich und seinen Körper selbst in die Hand zu nehmen.

Selbstverwirklichung auf beeindruckende Art und Weise

In meinem heutigen Teil “Judith Riemer über vegane Fitness” in der Reihe “Inspirationen und Impulse für das Leben” gibt dir Judith Riemer Antwort und Tipps zu folgenden zwei Fragen und nimmt dabei Bezug auf bewusste Ernährung und Fitness:

1. Welche 3 Tipps beherzigst Du für dich jeden Tag?

2. Welche inspirierende Worte gibst Du meinen Lesern mit auf dem Weg, um sich ein glückliches und erfüllendes Leben zu ermöglichen?

Wie eine Ernährungs- und Lebensumstellung ganze Wunder vollbringen und deinem Leben einen neuen Hauch von Freude, Energie und Glück verleihen kann, erfährst du am besten bei Judith Riemer.

 

Judith Riemer – www.veganmarathon.wordpress.com

Judith Riemer

Judith Riemer ist eine Powerfrau. Nachdem ihr Entschluss fest stand: “Ich will nie mehr etwas essen, was in irgendeiner Form aus einem Lebewesen rausgekommen ist bzw. rausgenommen wurde.” hat sie ihre Ernährungsweise radikal umgestellt – Auf Vegan. Nicht nur das. Auch über ihre neue Lebensweise kann man einen Dokumentarfilm drehen. Denn nicht nur Pfunde sind durch tägliches Training gepurzelt, sie hat auch mit dem Rauchen aufgehört, ihre Unzufriedenheit an den Nagel gehängt und schreibt nun regelmäßig über ihre persönlichen Erfolge in ihrem Blog.

Für alle Veganer und Hobbyläufer ein “Muss” auf ihrem Blog www.veganmarathon.wordpress.com vorbeizuschauen. Angehende Marathonläuferin, Frohnatur und Veganerin mit Herz und Liebe.

Zu Frage 1:

Im Lauf der letzten 1,5 Jahre habe ich begonnen, langsam mein Körpergefühl (wieder) zu entdecken. Im Bereich der Bewegung, des Sports und im Bereich des Essens. Geholfen haben mir dabei mein Lauftraining und 3 Fragen, die ich mir beinahe täglich stelle, wenn ich unsicher werde und wissen möchte, ob bestimmte Nahrungsmittel gut für mich sind:

1. Würde es ein Sportler essen, der im Training ist?

Ich machte mir von Anfang an und mit knapp 100 Kilo Startgewicht bewusst, dass ich von nun an eine Sportlerin bin und mich dementsprechend verhalte.

2. Ist es Pflanzenpower und “clean”?

Ich habe mich für eine pflanzliche Ernährung entschieden und achte zudem darauf, dass mein Essen „sauber“ ist – so unverarbeitet und natürlich wie möglich. Lieber eine frische Orange essen, als den Saft aus der Tüte zu trinken. Lieber Kartoffeln als Pommes frites. Durch dieses Ausschlussverfahren fällt schon mal ganz viel Lebensmittelmist weg.

3. Gibt es eine “cleane” Alternative, die mich zufrieden macht?

Ist die Antwort auf die zweite Frage „nein“, dann überlege ich, ob es vielleicht etwas gibt, das als Alternative in Frage kommt. Ich habe zum Beispiel Lust auf Tiramisu – alternativ liebe ich süße Medjoule-Datteln gefüllt mit einem Löffel Nuss-Mus genauso. Meistens entscheide ich mich dann für die gesündere und genauso leckere Alternative.

Es geht nicht darum, ab sofort nur noch „die richtigen“ Dinge zu essen. Denn, wer entscheidet schon, was richtig und falsch ist? Ich habe für mich mit diesem 3-Fragen-System eine Art Wegweiser entwickelt, der mir hilft, auf meinem Weg zu bleiben. Und das funktioniert ziemlich gut!

Zu Frage 2:

Wenn du deine Ernährung und deine Bewegung wirklich und nachhaltig verändern möchtest, dann hör auf, nach der einen bestimmten Diät oder Ernährungsform zu suchen und beginne damit, zu überlegen, wer du eigentlich bist.

Als ich im April 2012 begann, mich zu verändern, kam ich kaum die Treppen hoch und war so beweglich wie ein Hydrant. Trotzdem wusste ich: Das war‘s noch nicht. Ich entschied mich, ab sofort eine Läuferin zu sein. Gut, ich konnte keine Minute am Stück durchjoggen, aber das Bewusstsein „Ich bin eine Läuferin“, war auf faszinierende Weise enorm motivierend und beeinflusste mein Verhalten und meine Entscheidungen von diesem Tag an.

– Die innere Einstellung schafft Motivationskraft –

Alles was folgte, war eine Reaktion auf diese innere Einstellung. Ich hörte unter anderem auf zu rauchen. Denn ich war jetzt eine Läuferin, und Läuferinnen rauchen nicht. Das klingt sehr banal, aber ich bin überzeugt davon, wenn du diesen einen Gedanken gefunden hast, der dich beflügelt, dann ist alles möglich!

Du kannst alles schaffen!!

Genau wie Judith es zum Schluss auf dem Punkt bringt: Alles ist möglich!! Breche deine inneren Mauern, springe über deinen inneren Schatten und überwinde deinen inneren Kritiker. Auch wenn es im Alltag nicht immer einfach ist, sich durchzuboxen. Jedes Projekt ist machbar und schaffbar!

Judith Riemer, Ute Benecke, Petra Niedermoser, Katrin Linzbach oder Robert Betz, all diese wundervollen Menschen haben ihre persönlichen Tipps für ein erfülltes Leben hier in meiner Blogreihe veräußert. Bei allen wirst du herauslesen:

Vertraue dir, sei du selbst und lebe!

Schaffe Bewusstsein für dich und deinen Körper und gehe deiner Leidenschaft nach. Gehe in die Stille, um deine Fragen zu beantworten und höre auf dein Herz. Liebe gibt dir Kraft, um jede Dunkelheit zu überwinden und Licht in dein Leben zu bringen.

Für Gesundheit und mehr Lebensqualität.

Alles Liebe,

Deine Karin

 

P.s.: Hast du vielleicht auch nützliche Tipps, wie du in deinem Alltag Freude, Glück oder Gelassenheit schaffen kannst? Wie sind deine Erfahrungen mit Ernährung? Lass uns daran in einem Kommentar teilhaben.

 

 

 

3 Kommentare

  • Andi sagt:

    Hallo Judith, Hallo Karin,

    ich bin auch der Meinung das man alles schaffen kann wenn man nur will. Bei mir war es so ähnlich. Hab eines Tages feststellen müssen, dass ein Fuss meines Schreibtischstuhles unter meinen 110 kg Lebendgewicht nachgegeben hat.
    Da hat es dann “Klick” gemacht und ich hab meine Gewohnheiten geändert, wurde zu erst Rennradfahrer und dann Triathlet.

    Vegan zu essen bzw. vielleicht sogar komplett vegan zu leben ist für mich aber nicht vorstellbar. Beim Veganen Lebensstil würde mir etwas der Genuss verloren gehen, da ich immer überlegen müsste ist das nun “erlaubt” oder nicht.
    Ich bin auch der Meinung man sollte bewusst essen und sich gesund ernähren, denn das ist man seinem Körper schuldig.
    Liebe Grüße
    Andi

    • karingreitemann sagt:

      Hallo Andi,
      es ist schon interessant, wie sehr uns Gewohnheiten im Griff haben und unser Leben beeinflussen.

      Ich sehe es ähnlich wie du: Bewusst und gesund ernähren und wenn man doch mal auf Lust auf Schokolade hat, darf man auch mal genießen. Alles in Maßen. =) Schließlich gilt es, das Leben auszukosten und alles zu erfahren, um uns selbst zu finden und zu verwirklichen. Das Wichtigste ist doch, dass wir uns in unserem Körper wohlfühlen und zufrieden sind.

      Liebe Grüße,
      Karin

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