Leben zwischen Alltagswahnsinn und Selbstfindung – Eine kleine Anleitung zum Glücklichsein

Wo ist dein Feuer der Leidenschaft? Der Sinn des Lebens? Einfach “Sein” und leben?

In einer Welt, wo alles nur noch “Schnell, schnell!” laufen muss und das bitte noch mit einer hohen Qualität, geraten wir ständig an unsere Grenzen. Es ist wie eine Berg- und Talbahnfahrt, die wir täglich erleben.

Und zu allem Überdruss, brummen wir uns neben den ganzen Dingen an Arbeit noch mehr auf.

Wo bleibt da noch Zeit für Dich? Zeit zur Erholung und zum Auftanken neuer Kräfte?
Wo bleibt die Lebenslust?

 

Tief in dir brennt etwas ganz Großes

Ein Wunsch oder eine Sehnsucht nach “Einfach sein” brennt tief in dir. Nichts sehnlicher wünschst du dir, einfach mal anzukommen. Nichts tun und das Leben genießen. Wie oft malst du dir aus, wie schön das Leben so oder so wäre, wenn dies oder jenes nicht ist.

Das Wichtigste ist, sich selbst im Klaren zu sein, was du willst und nicht willst. Dann schaffe Platz in deinem Leben, indem du entrümpelst und alles Alte und Negative aus deinem Leben entfernst. Das kann sowohl in deiner Wohnung geschehen als auch in dir drin.

– Ein Akt der Befreiung –

Dann gilt es nur noch, dein Leben neu zu gestalten. Mit ein bisschen Kreativität, Lust zur Fantasie und Selbstbewusstsein lade ich dich auf ein lichtvolles Leben mit Freude, Mut zur Leidenschaft und Liebe ein.

Entflamme deine Lebenslust und die Liebe

Das Leben ist überladen, schwer und voller Dinge und Probleme, die dich herunterziehen. Wie sollst du auch anders Leben, wenn alle um einen herum nur nörgeln, unzufrieden mit sich selbst sind und dir oft das Gefühl gegeben wird, nichts wert zu sein. Und wie sollst du zufrieden mit dir sein, dich selbst lieben und das wahre Leben kennen, wenn dir von Kindheit an etwas anderes vorgelebt wurde?

In den folgenden 10 Punkten findest du nicht nur eine kleine Anleitung zum Glücklichsein, sondern auch nützliche Tipps, wie du dich von ungeliebten Dingen lösen kannst.

Doch Vorsicht: Diese Tipps verändern nicht nur dein Leben, sondern ziehen sie weitere Menschen in deinen fröhlichen und lebensbejahenden Bann.

1. Bewusstsein braucht Zeit und Raum

Schaffe Bewusstsein für dich und deinen Körper. Du bist DU! Kein anderer Mensch auf der Welt hat das Recht, dich -durch Biegen und Brechen- zu jemanden zu machen, der du nicht sein willst. Du darfst dein Leben selbst in die Hand nehmen und verantwortungsbewusst entscheiden, welcher dein Weg ist. Es ist ein Entwicklungs-Prozess, der nicht von heute auf morgen geschehen kann.

Sei geduldig mit dir und deinem Körper. Je gelassener, ruhiger und friedvoller du mit dir umgehst, desto eher erkennst du, dass in der Ruhe die Kraft liegt und die Zeit relativ zu dem ist, was dir in deiner Umwelt, Medien und Co. berichtet wird. Eine Auszeit vom Alltagstrubel schafft oftmals Erleuchtung durch innere Klarheit und das Wahrnehmen körpereigener Signale, Gedanken und Gefühle. Übe tägliches Bewusstsein auch auf der Arbeit, wenn du den Haushalt machst oder in herausfordernden Situationen bist.

2. Der erste Blick in den Spiegel und du strahlst

Der erste Blick in den Spiegel bestimmt deinen Tag enorm. Entweder du freust dich auf die hübsche Person im Spiegel, was deine Laune direkt hebt oder die Welt geht wieder einmal unter. Meistens jedoch beschwerst du dich: “Man(n), wie siehst du denn wieder aus?” “Ohje, wieder ein neuer Pickel.” Du suggerierst deinem Körper: Er ist schlecht und für den Tag nicht ausreichend. Warum soll er sich noch Mühe geben, überhaupt zu leben?

Probiere es heute und die folgenden Tag mal anders. Spreche folgende Worte vor dir her: “Siehst du den wundervollen und schönen Menschen im Spiegel? Das bist du!” Wow, hast du jemals so etwas Tolles zu dir gesagt? Da beginnst selbst du jetzt zu lachen.

Machen dir deine Spiegelbilder Angst?

Deine Spiegelbilder spiegeln nur das wieder, was dich selbst im Innern beschäftigt. Sie sind nicht nur da, wo du sie vermutest – im Spiegel. Nein, sie laufen dir tagtäglich über den Weg. Auf dem Weg zu Arbeit, im Büro, im Supermarkt, auf der Straße oder dein Partner. Es ist ein Spiegeleffekt, der deine innere Welt nach außen spiegelt mit dem Ziel, dich selbst zu erkennen.

Erfahre hier mehr über deine Spiegelbilder.

3. Wertschätzung – Bereite dir und anderen eine Freude

Schaffe dir Momente der Freude, in dem du dir selbst eine Freude bereitest: Backe dir einen Kuchen, stoße auf deinen einzigartigen Tag an, feiere dein Leben. Egal wie groß oder klein dieses Geschenk der Freude ausfällt, es ist ein Moment des Glücks, welches in dir diese innere Zufriedenheit, Gelassenheit und Leichtigkeit auslöst.

Dieses Gefühl der Freude darfst du auch gerne teilenmit deinem Partner, Freunden oder deiner Familie und Kollegen.

Gerne darfst du auch anderen eine Freude bereiten. Halte deinen Kollegen die Türe auf, bringe den Müll runter, der sonst dein Partner immer runter trägt oder bereite kleine Geschenke für Freunde, Familie oder Kunden, die dich schon lange begleiten – einfach so, ohne etwas von ihnen zu erwarten. Schenke um des Schenkens willen. Nicht nur, weil es die Laune von anderen hebt, sondern auch, weil du dir selbst damit eine Freude bereitest.

4. Lass es raus!

Schreie, heule oder hämmere dieses Gefühl der Blockade raus. Stelle dich auf eine Wiese und lass es einfach raus. “Puuuuhh, das tut gut!” Und danach lachst du wahrscheinlich noch über dich selbst.

5. Lächle – denn Lachen steckt an

Egal wo du bist, auf der Arbeit, in der Stadt beim Bummeln oder für dich alleine zu Hause, lache! Schon ab 90 Sekunden registriert das Gehirn, dass deine Gesichtsmuskeln zu einem Smiley angespannt sind. Es schüttet Glückshormone aus, welche dich wirklich zum Strahlen bringen. Probiere es aus. Deine Laune hebt sich und reißt andere mit.

6. Gehe deiner Leidenschaft nach

Tue Dinge, die du liebst und gerne machst. Hast du eine Leidenschaft, wofür du brennst? Dann widme dich ihr regelmäßig. Das ist deine Zeit der Freude. Dein Ding.

Finde deine Leidenschaft und lebe sie!

Ein guter Berater, um dich deiner Leidenschaft näher zu bringen, ist Markus Cerenak. In seinen wöchentlichen Artikeln und Podcasts gibt er hilfreiche und nützliche Tipps.

7. Dein Herz ist dein Kompass

Höre auf dein Herz. Immer, wenn du vor einer Entscheidung stehst, halte inne und frage dich, was würde ich am liebsten tun? Was fühlt sich stimmig an? Welche Entscheidung passt zu mir? Denn oft tun wir Dinge, gegen unseren Willen und fühlen uns danach schlecht. Damit ist jetzt Schluss!!

8. Vergebung – Eine der schwierigsten Herausforderungen

Auf vielen liegt eine schwere Last. Eine Geschichte, die dein Leben geprägt hat und sich seitdem wie ein Roter Faden mit durch dein Leben zwängelt. Eine Person hat dir etwas Schlimmes angetan. Du wurdest bestraft für Dinge, die du nicht getan hast oder du hast etwas Unerträgliches in deiner Kindheit erlebt, was dich bis heute verfolgt.

Irgendwann gilt es zu sagen: Was geschehen ist, ist geschehen und kann nicht rückgängig gemacht werden. Doch ich treffe nun die Entscheidung, mit dieser Geschichte nun abzuschließen und nun mein eigenes Leben zu leben. Ich vergebe dem, was geschehen ist und lasse nun los.

Eine Entscheidung verändert immer dein Leben.

9. Gönne dir Momente der Ruhe

Ob Meditation, Yoga oder eine kleine Auszeit nur für dich. Nehme wahr, was gerade da ist. Spüre deinen Körper, jede Zelle. Beobachte deine Gedanken. Wo führen sie hin? Willst du negativ oder positiv denken? Wer möchtest du sein oder hast du dein wahres Ich schon erkennt? In der Ruhe findest du alle Antworten, die du brauchst. Du findest innere Klarheit, Gelassenheit und sammelst neue Kraft für den Tag.

10. Liebe ist die größte Kraft

Nichts berührt uns Menschen mehr als die Liebe. Die mächtigste Kraft in unserem Leben ist die Liebe. Sie ist wie ein Magnet, womit unser Herz angezogen wird. Spürst du diese wundervolle Kraft, wenn dich dein Kind glücklich macht, dein Partner dich küsst oder wenn man dir herzliche Grüße zuschickt? Das ist die Energie der Liebe. Du bist die Liebe, wenn du dich dir hingibst.

 

Schritt für Schritt in ein neues besseres Leben

Es gelingt dir vielleicht nicht von heute auf morgen. Doch Schritt für Schritt darfst du dich nun aufmachen und dir neue Türen für ein spannendes und lichtvolles Leben öffnen. Und wenn du wieder in jene Momente kommst, wo dich dein Leben auf eine Mutprobe stellt, erinnere dich an diese 10 Punkte. Und falls dir dein innerer Schweinehund wieder dazwischen funkt, dann überwinde auch diesen. Mache das Unmögliche möglich.

Du hast alles, was du dafür brauchst. Du hast dich! Einen einigermaßen funktionierenden Körper, einen klugen Geist und eine robuste Seele. Jetzt fehlt es dir noch an Mut, aus deinem Hamsterrad rauszukommen und dein Leben endlich anzupacken, selbst zu gestalten und zu genießen. Lebe endlich, denn du bist es wert.

Für Gesundheit und mehr Lebensqualität.

Alles Liebe,
Deine Karin

 

P.s.: Hast du vielleicht auch nützliche Tipps, wie du deinem Leben neue Energie und Kraft geben kannst? Wie schaffst du deine Momente des Glücks, der Freude und der Gelassenheit? Dann lass uns daran in einem Kommentar teilhaben.

 

8 Kommentare

  • Mara sagt:

    Liebe Karin,

    besonders gut gefällt mir Punkt 9. Mir eine Auszeit zu gönnen und die Dinge auf mich zukommen zu lassen, fällt mir oftmals sehr schwer. Ich bin sehr ungeduldig und manchmal will ich Dinge sehr und verfolge sie dann zu verbissen. Das klappt natürlich nicht.

    Es ist schön, dass du wieder daran erinnerst, es sich selbst gut gehen zu lassen. Das ist ja auch ein Lieblingsthema von Markus.

    LG,
    Mara

    • karingreitemann sagt:

      Liebe Mara,

      das Leben spiegelt meist nur das wieder, wie wir in unserem Innerem selbst bewegt sind. Gerade heutzutage muss alles immer auf “Pump” und die Aufgabe am besten direkt abgehakt sein. So funktioniert das wahre Leben aber nicht. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Daher ist es ganz wichtig, dass wir uns daran erinnern. Und das schaffen wir meist nur, wenn wir Zeit für uns gönnen. Ich versuche mir daher mindestens 1x die Woche für einen Tag nichts vor zunehmen und in die Natur zu fahren, spazieren zu gehen oder anderweitig Zeit mit mir zu verbringen. Und was spricht dagegen, wenn man sich ein Wellnesstag gönnt? Wir kaufen uns ständig neue Klamotten, Schmuck oder andere Dinge, die uns für den Moment glücklich machen, doch im Grunde nicht wirklich Kraft geben, weil wir uns nach außen hin meist nur verkaufen wollen. Seinen Körper mit Entspannung und Relaxing zu verwöhnen ist wie ein Geschenk für die Sinne. Einfach WOW!!

      Schön, dass ich dir etwas mit auf deinen Weg geben darf.

      LG, Karin

  • Liebe Karin – danke für den tollen Beitrag, das hast du mal wieder sehr schön geschrieben!!!

    Besonders die Nr. 5, die lacht mich an!!! Du hast Recht, es ist soooo wichtig!
    :-)) Leben ist Freude !

    (Pratosha alias Iris Schwab ´08)

    Das hat mal eine Liebe Freundin von mir gesagt und Lächeln ist einfach toll!!!
    Lächle in die Welt – und die Welt lächelt zurück … 😉

    In diesem Sinne – Mach weiter so!!! Ich will mehr…

    • karingreitemann sagt:

      Hallo lieber Koschi,
      da lache ich doch gleich mit. Ich freue mich, dass er dich so mitreißt. Danke für das Kompliment.

      Ja, lächle und die Welt lächelt dir zurück. Wirklich schön und oft genug schon erlebt!! Daher gebe ich diesen Tipp so gerne weiter. Es öffnet nicht nur die Herzen der Menschen, sondern befreit für einen Augenblick von allen Sorgen, Schmerzen und Kummer.

      Es geht weiter. Du machst mir Mut!! LG Karin

  • Andreas sagt:

    Guten Morgen Karin,

    ich finde gerade deinen Punkt 3 “Wertschätzung” extrem wichtig, sowohl mir als auch anderen gegenüber. In der heutigen Zeit und im besonderen im Arbeitsleben wird, dass was wir leisten meistens nicht gewürdigt.
    Es würde aber niemanden weh tun dem Kollegen einfach zu sagen, das etwas besonders gut war. Meistens wird es einfach als selbstverständlich oder “das erwarten wir so” abgetan.
    Persönlich habe ich mir angewöhnt mich bei Kollegen zu bedanken und ihnen zu sagen wenn es gut war was sie für mich erledigt haben oder mir geholfen haben. Und das ich das nicht für selbstverständlich halte.
    Es tut uns allen nicht weh, die Arbeit der anderen und auch die eigene Wertzuschätzen. Aber leider ist das bei den meisten Führungskräften noch nicht angekommen.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Andi

    • karingreitemann sagt:

      Hallo Andi,
      ja das stimmt, leider. Oft sind die Menschen viel zu sehr mit den eigenen Problemen beschäftigt, als die gute Tat wahrzunehmen, anzunehmen und sich darüber zu freuen. Wie soll sich der Mensch auch darüber freuen, wenn ihm die Freude, der Spaß und die Leidenschaft bei der Arbeit untersagt wird? Wenn die Bedingungen so geschaffen werden, dass sich der Mensch nur noch klein und nichtig fühlt?
      Wenn jeder mal ein “Danke” an seine Kollegen, Freunde oder an andere Menschen in seinem Umfeld äußert, schafft man die Möglichkeit, dass sich der Gegenüber wertschätzt und erkennt: “Ja, ich lebe noch!” Denn viel zu oft werden wir wie Maschinen gehalten und arbeiten auf Rekordniveau von morgens 7 bis abends 19, 20 Uhr… Das ist kein Leben!

      Wertschätzung – es gibt hierbei nicht um den Preis, den man zahlt, sondern um das Leben selbst. Erst wenn man das Leben bewusst wertschätzt, erkennt man, dass jeder Mensch es wert ist zu leben und gebürt ihm Anerkennung. So schafft man die Möglichkeit für eine bessere Welt und einen bewussteren Umgang mit sich und anderen.

      Ebenfalls ein schönes und lichtvolles Wochenende.
      Liebe Grüße, Karin

  • Astrid Ryzek sagt:

    Hallo Karin,
    auch nach über einem Jahr finde ich deinen Beitrag sehr bereichernd, da die Themen zeitlos sind.
    Alle Punkte halte ich für wesentlich. Besonders spricht mich allerdings Punkt 1 an, Klarheit und Bewusstsein. Ohne Bewusstsein merke ich ja gar nicht, was nicht stimmt. Wenn mir etwas bewusst bzw. klar wird, dann kann ich etwas Grundlegendes verändern.
    Auch die Wertschätzung für sich und andere ist in der heutigen Zeit so notwendig. Erst wenn ich mich selbst wertschätze, kann ich den Schatz auch im anderen entdecken.
    Und die Leidenschaft, ja, die ist auch sehr wichtig. Die spornt mich an und gibt mir Kraft, meine Vision in dieses Leben zu manifestieren. Mit einem Lächeln natürlich 😉

    Danke für diese motivierenden Zeilen.
    LG, Astrid

    • Hallo Astrid,

      danke für deine lieben Zeilen. Mit Bewusstsein kann man die Wurzel des Übels am Schopfe packen und die Ursache aus dem Boden der Tatsachen ziehen. Hat man sie fest in der Hand, kann man sich entscheiden, ob für oder gegen sie. Meist erkennt man jedoch, dass es nicht sinnig ist, diese Last/den Energieräuber noch weiter mit sich rumzutragen.

      Die wichtigste Yogaübung: Lächle!

      Ja, mit einem herlichen Lächeln, Bewusstsein und Liebe zum Leben lebt es sich doch gleich schon viel leichter und gelassener oder nicht?

      Ganz liebe Grüße,
      Karin

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